Zertifiziert nach §11 Tierschutzgesetz
Willkommen bei Hunde.Natürlich.Führen.,
dem Kompetenzzentrum rund um den Hund!
Du bist auf der Suche nach einem kompetenten
Hundetrainer für alle Fälle, einer Hundepension mit Familienanschluss oder einem Hundesalon, bei dem artgerechte Fellpflege an erster Stelle steht? Dann bist du bei mir richtig!

Kommunizieren statt dressieren.
Hunde kommunizieren über Körpersprache. Deshalb ist nichts so natürlich und logisch für einen Hund, wie wenn ein Mensch sich über eben diese Ebene mit ihm verständigt. Es bedarf keiner Dressur oder Bestechung, um einem Hund deutlich zu machen, was man von ihm möchte.
Wir müssen zum "Teamleiter" unseres "Rudels" werden
Warum? - ganz einfach. Unsere Hunde leben in einer vom Menschen gemachten Welt. Sie können nur urteilen und agieren wie ein Hund das seiner Art entsprechend würde.
Da aber mehr Anforderungen und Einschränkungen denn je an Hunde gestellt sind, ist es an uns, sie souverän durch diese Welt zu führen, um sie für sie so artgerecht als möglich zu gestalten.
Eine gute Führung etabliert sich durch Grenzen und Konsequenz, Zuneigung, Humor, Timing, Empathie und gute Entscheidungen.
Für den Hund bedeutet das:
- Er kann sich entspannen, da er weiß dass sein Mensch alles für ihn regelt, und so auch entspannt bleiben, wenn sein Mensch gerade nicht da ist
- Er kann wieder Hund sein, hundetypische Dinge tun, da Grenzen Freiheit geben - Leinen werden zu 90% überflüssig
- Er darf mit seinem Mensch die Welt entdecken, kann überall hin mit
- Er kann bereichernde Hundekontakte haben
- Er kann sich bei Unsicherheit an seinen Menschen wenden und um "Rat fragen", weil er weiß er wird "gesehen und gehört"
- Es gibt ihm Sicherheit sich am Menschen zu orientieren
Zu Kommunizieren - statt zu kontrollieren oder dressieren - gibt ein starkes Gefühl von Zusammengehörigkeit, schafft Vertrauen, Sicherheit und Entspannung - für Hund und Mensch!


Die Säulen meiner Arbeit
Authentizität.
Souveränität.
Klarheit.
Humor.
Zuneigung.
Wie ich dazu kam diesen Weg zu gehen...
Tiere ziehen mich schon seit frühester Kindheit magisch an. Ich habe das Glück, in einer sehr Tier-affinen Familie aufgewachsen zu sein. So begleiteten mich Hamster, Kaninchen und Co. schon sehr früh und ich dufte bereits mit ihnen den verantwortungsvollen Umgang lernen.
Als ich zehn Jahre alt war, zog unser erster Familienhund ein, mit dem ich schon damals alle möglichen Tricks einstudiert habe und fleißig zur Welpengruppe gegangen bin - heute würde ich anders an die Sache rangehen. Jedes Hundebuch, das ich in die Finger bekommen habe, wurde studiert, Sätze markiert und so begann die Reise...
Kaum war ich von zu Hause ausgezogen und in die Berufswelt gestartet, wuchs wieder der Wunsch einen hündischen Begleiter zu haben, der mich überall hin begleiten soll. Inspiriert von tollen Hunden aus der Bekanntschaft sollte es ein Australian Shepherd oder Border Collie werden. Ist ja praktisch dasselbe - dachte ich damals.. Heute weiß ich es besser. Es zog kurze Zeit später ein 8 Wochen altes Aussie Mädchen namens Lenya bei mir ein.
Obwohl ich glaubte alles richtig zu machen und durch positive Verstärkung alles möglich sei, wurde meine schließlich knapp einjährige Hündin zunehmend anstrengend. Sie fand schlecht zur Ruhe, verbellte alles und jeden der unser Grundstück betrat oder beim Gassi entgegen kam massiv, ging bei der kleinsten Gelegenheit jagen und pöbelte andere Hunde an was das Zeug hielt. Von Leinenführigkeit ganz zu schweigen. Außerdem ging sie keiner Schlägerei aus dem Weg und schockte mich des Öfteren mit "Explosionen aus dem Nichts".
Futsch war der Traum vom alltagstauglichen Hund, der immer dabei sein kann. Zu Hause bleiben war allerdings auch nicht so leicht, weil sie aus Frust und Stress alles kaputt nagte.
Mit ihr bin ich so sehr an meine Grenzen gekommen, dass ich nicht nur einmal vor Verzweiflung und Wut geweint habe. Besuche in diversen Hundeschulen mit den verschiedensten Ansätzen alá "Wirf Kekse in die andere Richtung wenn sie einen Hund sieht" zu "Du musst nur stark genug am Halsband rucken" und Hausbesuche von Hundetrainern, Teilnahme an Seminare haben nicht den rettenden Erflog gebracht, und so habe ich mich auf den Weg gemacht..
Inspiriert haben mich auf diesem Weg vor allem Maja Nowak, Vanessa Bokr (Hellhound Foundation), Linda Sikorski und die Arbeit am Vieh mit Hütehunden. Gegangen bin ich den Weg jedoch Großteils allein - mit Lenya. Sie war mein bester Lehrmeister, da sie mir immer und unmissverständlich auf die Nase gebunden hat, wenn Ich nicht klar genug war.
Ich habe mich intensiv damit beschäftigt, Hunde untereinander zu beobachten um dies in meine Kommunikation einfließen zu lassen.
Als schließlich meine zweite Hündin Billy (Border Collie) einzog, war ich noch mehr aufgefordert, klar zu sein. Ein kleines "Rudel" zu führen ist immer nochmal anders als einen einzelnen Hund, da sich untereinander eine Dynamik entwickelt.
Mittlerweile bin ich in der Lage auch größere Hundegruppen sicher anzuleiten, weil ich durch die Führung meines "Rudels" gelernt habe:
- Hunde zu lesen und somit zu verstehen
- Authentisch zu sein
- Klar zu sein
- Souverän Grenzen zu setzen
- Energien zu verwalten
- Konsequent zu sein
- Das richtige Timing zu haben
- Den Humor und die Freude am Miteinander zu behalten
Hinzu kommen die vielen Hundetypen, mit denen ich durch meine Arbeit als Tiermedizinische Fachangestellte und mobile Hundefriseurin zusammenarbeiten durfte und immer noch darf. Später waren es die Hunde von Freunden und Bekannten, bei deren Erziehung ich um Rat gefragt wurde oder die zeitweise bei mir lebten, wenn die Besitzer im Urlaub waren.
Auch jetzt noch lerne ich durch meine Pensionsgäste, Trainingshunde und Fortbildungen stetig dazu - denn man lernt nie aus!


Meine Lenya of Woodlake
